Wer sich schon mal mit Symfony oder √§hnlichen PHP-Frameworks besch√§ftigt hat, kam sicher schnell zur Erkentnis, dass das die Dinger zwar viel k√∂nnen und generell eine tolle Sache sind, aber hohe Einstiegsh√ľrden haben bzw. viel Einarbeitungszeit ben√∂tigen, sowie f√ľr viele Projekte einfach √ľberdimensioniert sind.

In Ruby h√§tte man f√ľr solche F√§lle z.B. Sinatra: √ľbersichtlich, klein, schnell und flexibel. Mit Limonade gibt es so ein Micro-Framework nun endlich f√ľr PHP, mit dem sich auch √§hnlich elegant entwickeln l√§sst.

Es reicht eine Datei in ein Script einzubinden, die .htaccess-Datei anzupassen und schon kann man loslegen:

<?php

require_once 'vendors/limonade.php';

// lambda function (>= PHP 5.3)
dispatch('/hello/:name', function() {
    $name = params('name');

    return "Hello, {$name}";
});

run();

Das war es schon. Den ganzen Rest erledigt Limonade und das war noch lange nicht alles, was es kann. Die Routen-Definitionen k√∂nnen beispielsweise auch Wildcards oder regul√§re Ausdr√ľcke enthalten. Als Callback lassen sich selbstverst√§ndlich auch Objekte bzw. deren Methoden aufrufen (auch statisch) oder man gibt in klassischer Manier einen Funktionsnamen als String an.

Dazu gibt es eine Template Engine mit partiellen Templates, Capture-M√∂glichkeiten, JSON-Unterst√ľtzung, Hooks und Filtern.

Alles davon l√§sst sich ohne gro√üe Einarbeitung sofort nutzen. Nat√ľrlich muss man die integrierte Template Engine nicht nutzen und kann auch stattdessen einfach Twig oder Smarty verwenden.